Die EM Bilanz der Bayern – Von Touristen bis Scorer ist alles dabei

In Slowenien findet derzeit die Basketball Europameisterschaft 2013 statt, doch ist nach der Vorrunde kein Spieler des Bayern Kaders 2013/2014 mehr aktiv im Turniergeschehen dabei. Sicherlich kann der einzelne Fan traurig darüber sein, doch so hat unser Team auch die Chance sich schneller einzuspielen und mit geballter Kraft in Richtung Titel zu gehen. Vier Spieler waren dabei dabei, welche direkt im Kader der Bayern Basketballer stehen, doch stand mit Bastian Doreth zugleich eine Leihgabe an die Artland Dragons im Deutschen Kader der EuroBasket, welcher einen gültigen Vertrag bei Bayern besitzt und somit an dieser Stelle noch erwähnt wird.

Die Lichtblicke unter den EM Fahrern

Anders als in den letzten Jahren war gerade bei der Deutschen Mannschaft viel Neu in diesem Jahr. Dabei nutzten insbesondere Robin Benzing und Heiko Schaffartzik die EM als Chance, um sich auch international in den Vordergrund zu spielen. Unser Small Forward Benzing überzeugte mit durchschnittlich 17 Punkten im Turnier vor allen Dingen als Scorer, welcher auch in wichtigen Situationen die Verantwortung übernehmen will. Robin hat sicherlich einiges gelernt und wird voller Motivation bei uns Roten zu Werke gehen. Neuzugang Schaffartzik aus Berlin hat ebenfalls eine tolle EM gespielt. Nicht nur 13,4 Punkte in der Offensive zeigen dies, sondern seine 3,2 Rebounds sind auch für einen Guard sehr überzeugend. Aktuell führt Heiko sogar die Assists Wertung noch an, denn einen Schnitt von 6,8 Assists je Spiel kann sonst niemand toppen. Ebenfalls aus Berlin ist der Bosnier Nihad Djedovic nach München gekommen. 17,8 Punkte, 5,2 Rebounds und 4,2 Assists je Spiel zeigen, dass der Small Forward eine tolle Verstärkung für das Team darstellen wird.

Staiger nutzt Chance nicht

Neuzugang Lucca Staiger hat seine Chance als Starter in der Nationalmannschaft dagegen nicht oder aber nur teilweise genutzt. Auf den ersten Blick sehen die Werte von 9,6 Punkten, 1,6 Rebounds und 1,2 Assists im Spiel gut aus für einen Spieler auf der Zwei, doch zeigte er doch immer wieder Schwächen. Zum Teil freie Würfe wurden Ende des Spiels nicht genommen oder aber es fehlte offensichtlich am Zutrauen an seine eigene Qualität. Er ist jedoch im Aufwind und konnte sicherlich zeigen, dass er in der Defense deutlich besser ist, als viele Fans denken.

Doreth – der Tourist im Kader

Es mag hart klingen, doch für Bastian Doreth war die EM im Grunde genommen nur ein Besuch Sloweniens als Tourist. Hinter unserem Heiko und dem Ulmer Guard Günther reichte es insgesamt nur zu 34 Minuten Einsatzzeit. Die Ausbaute hierbei ist Mager, denn 0,4 Rebounds und Assists stehen dabei sage und schreibe 0 Punkte gegenüber, obgleich Doreth durchaus Würfe nahm. Auch seine Verbissenheit in der Defense war nicht zu sehen, so dass er hierüber auch keine Chance erhalten konnte. Er war sicherlich zum Lernen dabei, doch hat die EM auch gezeigt, dass die Ausleihe nach Artland richtig war, denn so ist Doreth noch kein Spieler für unsere Bayern.

Insgesamt lässt sich jedoch als Fan der Bayern Basketballer ein positives Fazit ziehen. Der Fan darf gespannt sein, wie die Spieler sich nun nach ihrer Rückkehr im Dress der Roten verhalten werden.

Vertragsauflösung von Jared Homan

Vielen Dank Jared! Thank you for your passion Jared! – Anders können wir Fans uns gar nicht ausdrücken. Nachdem bereits vor einigen Wochen bekannt wurde, dass Jared Homan nach den Neuverpflichtungen den Verein verlassen muss, wurde heute Klarheit geschaffen. Der US Center, welcher in seiner Zeit bei den Roten 9,1 Punkte und 5,6 Rebounds im Schnitt auflegte einigte sich mit den Bayern auf eine sofortige Vertragsauflösung.

Wir sagen Danke und wünschen Jared auf seinem weiteren Weg viel Erfolg!

Hier noch der Link zur offiziellen Mitteilung: KLICK

Homan muss Bayern verlassen

Am gestrigen Donnerstag gab der FC Bayern Basketball bekannt, dass sich die Wege von US Center Jared Homan und den Bayern trennen werden. Der launige US Center hatte zwar in den letzten beiden Jahren bei Bayern auch schlechte Zeiten erlebt, doch konnte er mit seinem Kampf auf dem Court auch überzeugen und zugleich einen wichtigen Faktor im Team darstellen. Das nach der Verpflichtung von MVP Bryant und Idbihi aus Berlin noch etwas passieren würde auf der Fünf war wohl klar, aber dass es auf diese Art und Weise verkündet wird, ist jedoch nicht Bayern Like.

Pesic hatte im Interview verlauten lassen, dass in der Analyse der letzten Saison Homan als einer der Schwachpunkte erkannt wurde und daher nicht mehr gebraucht wird. Eine solche Analyse wurde jedoch sicherlich nach der Saison und nicht erst jetzt im August vollzogen, weshalb die Verzögerung Jared’s Chancen schmälert bei einem richtig guten Verein noch unterzukommen. Zudem sollten die Basketballer hierbei von den Fußballern lernen. Zum Einen tritt man in einer solchen Art bei einem Abschied nicht nach, sondern es gehört sich dem Spieler Glück für seinen weiteren Weg zu wünschen, denn schließlich hat er für Verein, das Team und die Fans seine Knochen hingehalten.

Da Jared Homan noch einen gültigen Vertrag für die anstehende Saison hat, dürfte zudem die Vertragsauflösung noch interessant werden. Schade jedoch, dass er nicht mit ins Trainingslager durfte. Ein fitter Homan wäre sicherlich leichter an Teams zu vermitteln. Auch da gibt es mit Mario Gomez ein gutes Beispiel bei den Fussballern, welcher trotz seiner Wechselabsichten mitgenommen wurde, und sich jetzt in Florenz fit darstellen und zeigen kann.

Wir wünschen Jared Homan auf seinem weiteren Weg viel Glück und Erfolg! Danke Jared für die beiden Jahre im Trikot der Roten! Du warst definitiv eine Bereicherung für unser Team!

Bin icke ein Berliner?

Das Team des FC Bayern München Basketball steht und viele Fans fragen sich – Bin icke ein Berliner? Ein Blick auf das Roster im kommenden Jahr ist doch durchaus diesbezüglich zu sehen, denn für die anstehende Saison 2013 / 2014 kamen gleich vier Berliner Albatrosse nach München. Die Neuzugänge Thompson, Idbihi, Djedovic und Schaffartzik sind allesamt sicherlich tolle Verstärkungen, doch gibt es bereits ersten Unmut darüber.

Nicht nur die Fans anderer BEKO BBL Mannschaften machen sich bereits über Alba München Gedanken und bringen so manch lustigen Spruch hervor, doch sind es auch die Fans der Roten, welche in die gleiche Kerbe schlagen. Spätestens seit den Äußerungen eines Marco Baldi in der letzten Saison ist dies auch nicht verwunderlich, denn das Verhältnis kann durchaus als angespannt bezeichnet werden. Doch wie ist es denn wirklich dazu gekommen.

Manager Pesic gab eine gute Antwort auf diese Frage. Angesprochen auf die vier Ex Berliner antwortet er, dass es sich um vertragslose Spieler handelte, also niemand den Berlinern etwas weggeschnappt hat oder aber diese sozusagen leer kaufen möchte. Dies ist auch so, denn auch Schaffartzik kam nach seiner Vertragsauflösung als vertragsloser Spieler nach München. Das dabei ausgerechnet Alba Berlin der letzte Verein ist hat auch einen guten Grund. Wie den Medien entnommen werden kann, steht es um die Berliner Finanzen nicht mehr so rosig, so dass vorhandene Gehaltsansprüche eben nicht mehr bezahlt werden können. Natürlich ist es da nur legitim für die Spieler nicht zu verlängern und sich anderweitig zu orientieren.

Das ausgerechnet der Weg nach München zu den Bayern Basketballern führte sollte eigentlich niemanden überraschen. Nicht nur in der Liga geht das Team nun auf den Titel, sondern vielmehr bieten sich in einem hochwertigen Umfeld Chancen sein Können in der EuroLeague zu zeigen. Natürlich – und das kann niemand abstreiten – werden sicherlich von den Bayern gute Gehälter bezahlt, doch ist dies auch in anderen Teams der Fall. Für die Bayern und die Roten Fans sollte jedoch die Leistung im Vordergrund stehen und nicht das letzte Team.

Lasst uns alle gemeinsam ein Grüß Gott den Neuzugängen aus Berlin entgegen rufen, denn sie werden in unserem Trikot sicherlich alles geben und die Qualität doch gewaltig anheben. Auf geht’s! Zeigt was ihr könnt!

Gegen die 300er Regel

Der Sommer hätte durchaus sehr schön und erholsam sein können, doch allen Basketballfans in Deutschland stößt eine Entscheidung der Vereine im Verbund mit der BEKO BBL doch sehr sauer auf. Es handelt sich hierbei um eine Entscheidung hinsichtlich der Anzahl an Auswärtstickets, welche durch Vereine angeboten werden müssen. Bis einschließlich der letzten Saison mussten 10 Prozent der maximalen Tickets für Auswärtsfans zurückgehalten werden, wobei diese Zahl nun dramatisch gesenkt wurde. Die neue Regel der BEKO BBL besagt nämlich, dass lediglich 300 Tickets für Auswärtsfans zur Verfügung stehen müssen, und alles darüber hinausgehende ein Zugeständnis des jeweiligen Vereins sein wird.

Auf den ersten Blick sind 300 Tickets für die Fans des Auswärtsteams eine Menge, denn in der Regel wurden die bis dato angebotenen 10 Prozent der Gesamttickets doch nur in Ausnahmefällen genutzt. Doch ein Blick in das Detail verrät, dass es sich um eine sehr dramatische Kürzung handelt, welche gerade in den Derbys zu einer spürbaren Verlagerung der Stimmung führen wird und kann. Das Extrembeispiel ist sicherlich die Berliner O2 World, denn bisher mussten rund 1500 Tickets für Auswärtsfans bereitgehalten werden, so dass die 300er Begrenzung ein Minus von knapp 80 Prozent ausmacht. Doch auch die Hallen in München, Bamberg, Oldenburg oder Ulm werden auf diese Art und Weise in Sachen Auswärtstickets immer noch um die Hälfte gekürzt.

Doch wieso wurde dieser Schritt in der wachsenden BEKO BBL unternommen? Eine klare Aussage hierzu ist noch nicht auf den Tisch gekommen, doch haben sich sicherlich einige Teams darüber geärgert, dass an Spieltagen die Auswärtstickets frei blieben und die ansonsten sehr gut gefüllte Halle nicht ausverkauft war. Sicherlich gab es diesbezüglich das Ein oder Andere Versäumnis seitens der Fans, Fanclubs und Auswärtsteams nicht benötigte Auswärtstickets rechtzeitig zu melden, doch kann dies nicht als Rechtfertigung dienen.

Was können die Fans nun tun? Gerade in den Sozialen Netzwerken hat sich bereits breiter Widerstand formiert, welcher auch in einem offenen Brief von Fanclubs an die BEKO BBL den aufgekommenen Unmut zum Ausdruck gebracht hat. Doch das dies die getroffene Entscheidung rückgängig macht darf bezweifelt werden. Auch ein Aufruf zum Boykott oder Aussagen sich mit dem Fanartikel Verkauf zurückzuhalten sollte von Seiten der Fans unterlassen werden, denn es sollte der Versuch des Miteinander gesucht werden, um einen Ausweg zu finden.

So schwer wäre dies nämlich nicht. Es könnte durchaus die zuvor vorhandene 10 Prozent Regel beibehalten werden, jedoch mit einer kleinen Modifikation. Es könnte beispielsweise eine Deadline 3 bis 4 Wochen vor einem Spieltermin terminiert und festgesetzt werden, bis zu welchem Tickets für Auswärtsfans zurückgehalten werden muss, ehe diese für den freien Verkauf freigegeben werden. Somit könnte auch ein Versäumnis oder ein Fehler in der Organisation einer Auswärtsfahrt abgemildert werden, da diese nicht benötigten Tickets einfach in den freien Verkauf gehen. Dies ist sicherlich eine interessante Alternative und auch eine in der Praxis umsetzbare Variante.

Aktuell können wir Basketball Fans nur gespannt auf die Entwicklungen in diesem Bereich sehen und auf das Beste hoffen. Ansonsten bleibt lediglich bei Derbys die Chance Tickets im neutralen Zuschauerbereich zu kaufen, um in diesen dann entsprechend für Stimmung zu sorgen, wobei auf diesem Wege sicherlich so manches Scharmützel mit den Heimfans vorgezeichnet wäre.

Ein spannendes Thema, welchem sich auch die Initiative FansRespectFans angenommen hat. Machen wir uns daran, gemeinsam den richtigen Ausweg zu finden und im Konsens eine Lösung herbeizuführen, welche Fans den Vereinen und der Liga gleichermaßen dienlich sein kann. Für diese Sache gilt es wahrlich das eigene Ego zurückzustellen und über die eigenen Vereinsgrenzen hinweg zu sehen. Lasst es uns gemeinsam angehen und die 300er Regel aus dem Weg räumen!

Unser Management blickt voraus

Der FC Bayern München Basketball macht in dieser Saisonvorbereitung vor allen Dingen durch namhafte Zugänge und einen intensiven Kaderumbau von sich reden. Doch zuletzt sickerte nicht nur in einigen sehr interessanten Interviews durch, dass der Blick durchaus nach Vorne gerichtet ist. Erst einmal auf 5 Jahre ausgelegt war das so genannte Projekt, welches jedoch längst den Kinderschuhen entwachsen ist. Nicht nur die Teilnahme an der EuroLeague mittels Wildcard zeigt dies auf, sondern vielmehr gilt es diesbezüglich doch auch zu erkennen, dass rund um das Team neue Möglichkeiten geschaffen werden.

Wie bereits Manager und Sportdirektor Pesic in einigen Interviews anklingen ließ, soll die Jugend eine breite Basis finden. Das haben schon die Verpflichtungen junger Spieler wie Marin oder Zipser bewiesen, doch werden auch durch neue Trainer und Trainingsmöglichkeiten viele neue Optionen geschaffen. Die Basketballer wollen dem Fußball Beispiel hierbei folgen, welche auch einen Großteil des Kaders aus der eigenen Jugend erhalten haben.

Doch nicht nur sportlich gilt es einiges zu tun. Aktuell reicht der Audi Dome als Spielstätte noch aus, doch über eine längere Halle wird bereits seit Jahren nachgedacht. Nun könnte alles auch sehr schnell gehen, denn Red Bull ist dabei einen geeigneten Platz für eine Multifunktions Arena in München zu finden. Neben dem eigenen EHC im Eishockey sollen darin auch die Bayern Basketballer Platz finden, was der Basketballabteilung auf lange Sicht sicherlich sehr gut tun würde. Red Bull und der FC Bayern Basketball – eine spannende Sache mit zwei sehr starken Partnern. Aktuell gibt es noch Unstimmigkeiten wegen des Geländes, denn neben einem Areal im Bereich der Allianz Arena ist auch ein Teil des Olympiaparks hierfür vorgesehen.

Die Fans und Beobachter dürfen gespannt sein auf die Zukunft des FC Bayern Basketball. Sicher ist – die Vereinsführung und das Management sind dabei ihre Hausaufgaben zu machen. Da wächst etwas wirklich sehr großes Heran, dass den deutschen Basketball auf Dauer dominieren kann!

Rice und Thomas verlassen den FCB

Ihre Nachfolger wurden bereits als Neuzugänge beim FC Bayern Basketball angekündigt, so dass die Abgänge von Rice und Thomas sicherlich nicht mehr viele Fans überraschen werden. Bei Thomas standen die Zeichen schon länger auf Abschied. Der aus dem Artland im Vorjahr nach München gekommene US Boy konnte sein vorhandenes Leistungspotential nur selten abrufen, so dass gerade Coach Pesic immer wieder an seiner Spielweise Verbesserung anzumerken hatte.

Etwas überraschend kommt hingegen das Aus für Rice. Der US Aufbauspieler konnte nicht nur die entscheidende Würfe treffen, sondern bildete mit Hamann zusammen ein sehr gutes und ausgewogenes Gespann auf der Playmaker Position. Wie jedoch aus Insiderkreisen bekannt wurde, hatte Rice wohl Forderungen gestellt, welcher der FC Bayern Basketball nicht erfüllen wollte.

Wir wünschen jedoch beiden Spielern viel Glück in ihrer weiteren Laufbahn. Zudem sagen wir Danke für das letzte Jahr und ihren Einsatz in unserem Trikot! Danke Jungs!

Danke Yotam

Danke Yotam! Wie der FC Bayern Basketball um Geschäftsführer Marko Pesic Heute bekannt gegeben hat wird der Verein sich nach nur einem Jahr von Yotam Halperin trennen. Der Wunschspieler von Ex-Coach Bauermann hatte es im letzten Jahr nicht einfach. Die Erwartungen waren sehr hoch und gerade am Anfang waren die Leistungen des Kapitäns der israelischen Nationalmannschaft nur solide. Doch zum Ende der Spielzeit und in den Playoffs zeigte Yotam nicht nur in der Offense das ein oder andere Feuerwerk, sondern auch seine Defensivqualitäten, welche mit unzähligen Steals zum Ausdruck gebracht wurde.

Die Zusammenarbeit zwischen Halperin und dem FC Bayern endet bereits nach einem Jahr. Schade für Yotam, denn die Stadt gefiel ihm nach eigener Ansage sehr. Auch sein Spiel und sein Ansehen bei den Fans wuchs ständig, denn auf dem Court gab er immer sein Bestes! Bis dato ist nicht bekannt wohin es Halperin ziehen wird, doch wünschen wir ihm viel Erfolg bei seinen zukünftigen Stationen und mit der israelischen Nationalmannschaft! Danke Yotam!

Das Team nimmt Konturen an

Kein Tag vergeht, an welchem der FC Bayern Basketball nicht Schlagzeilen mit seinen personellen Entscheidungen macht. Wie heute bekannt wurde, wird Guard Malcolm Delaney aus der Ukraine nach München wechseln und einen Einjahresvertrag unterschreiben. Der US Amerikaner hat nach seiner College Zeit bereits zahlreiche Erfolge in Europa erreichen können. So gewann er in Frankreich das Double aus Pokal und Meisterschaft, wobei auch in diesem Jahr der Gewinn der ukrainischen Meisterschaft gefeiert werden konnte.

Das sich die Bayern mit Delaney sinnvoll und stark verstärken zeigen zudem zwei Fakten. Der als Point Guard wie Shooting Guard einsetzbare US Boy wurde nämlich zum Superleague Player of the Year in der Ukraine gewählt und zugleich auch in das All Eurocup First Team, in welchem auch Neuzugang John Bryant gewählt wurde.

Eines ist klar – die Bayern rüsten ihren Kader damit weiter auf. Wie aus gut informierten Kreisen bekannt wurde ist zudem die Vertragsverlängerung von Jagla und Greene greifbar, so dass das neue Team für die Saison 2013/2014 immer stärkere Konturen annimmt.

Neue Personalentscheidungen wurden getätigt

Langsam kommt Bewegung in den Kader des FC Bayern Basketball für die Saison 2013/2014. Nachdem zuletzt Small Forward Robin Benzing seinen Vertrag verlängerte, konnte der FCB heute den nächsten prominenten Akteur nennen, welcher bei den Bayern bleiben wird. Abwehr Spezialist Steffen Hamann hat als Kapitän ein weiteres Jahr bei den Roten Riesen unterschrieben und wird somit im Hinblick auf die neuen Ziele in der BEKO BBL und der EuroLeague mit an Bord sein. Das Steffen bei seinen Fans und seinem Team bleiben wollte war lange bekannt, denn bereits im März konnte er seinen Wunsch in einem AZ Interview aussprechen, welcher ein Bleiben bei diesem Verein sich wünschte.

Wenn jedoch den einschlägig gut informierten Kreisen Glauben geschenkt werden darf ist dies nicht die einzig getroffene Personalentscheidung. Mit Bryce Taylor soll bereits der nächste Neuzugang zu den Bayern unterwegs sein. Mehr als 14,4 Punkte und 4 Rebounds je Spiel zeigen die Möglichkeiten des US Guards.

So kann es weitergehen! Unser Angriff auf den Titel läuft nun erst richtig an!