Trotz Sieg gibt es eine Menge zu tun

Der Auftakt in die BEKO BBL Saison 2013/2014 ist mit einem 87:82 Sieg bei den Telekom Baskets Bonn sicherlich gelungen. Alleine sich über den Sieg zu freuen kann es jedoch bei diesem Spiel nicht sein, denn Mannschaft Trainer und Fans mussten doch durchaus auch leiden, was angesichts der Kaderstärke und der Qualitäten des Einzelnen einfach nicht sein muss. Ein guter Start und eine konzentrierte Leistung in den Vierteln Zwei und Drei reichten am Ende, um doch noch als Sieger vom Parkett zu gehen. Speziell in Viertel Zwei zeigte sich jedoch, dass auch in diesem Jahr wieder der Schlendrian einziehen kann und mit nur einem Viertel durchaus eine Niederlage eingeläutet werden kann.

Das war Gut

Zunächst einmal ist ein positives Fazit durchaus aufgrund des Sieges zu ziehen. Mit einem Sieg in die Saison zu starten ist sicherlich gerade als Bayern München sehr wichtig, da die erste Kritik von allen Seiten bei einer Niederlage vor dem wichtigen Spiel gegen die Brose Baskets aus Bamberg sicherlich eingesetzt hätte. Es gilt jedoch festzuhalten, dass es neben dem Sieg auch andere Lichtblicke gab. In der Offensive konnte durchaus im 1 on 1 durchaus überzeugt werden und auch die Nervenstärke ist in diesem Jahr vorhanden, denn ohne diese wäre es heute sicherlich schief gegangen. Zu sehen war zugleich, wie ausgeglichen das Team besetzt ist. Staiger und Greene spielten nicht, Hamann nur zwei Minuten, doch der Rest teilte sich die Minuten sehr gut auf, was im Laufe der Saison sehr wichtig wird.

Die Offensive

Viel lief in der Münchner Offensive vor allen Dingen über das Eins gegen Eins. Gleich ob Delaney, Djedovic oder Benzing – die Stärken und Vorteile der Bayern waren es, welche somit für den Sieg am Ende sorgen konnten. Was ebenfalls zu gefallen verstand war, dass nicht ein Spieler das Ruder an sich zu reißen versuchte, sondern vielmehr viele Spieler punkten wollten und sich nicht versteckten. In der Offensive klappte einiges, doch gab es auch ein großes Manko. Das Passspiel war leider nur in wenigen Fällen zu sehen. Nicht nur die Big Men unter dem Korb bekamen wenig Bälle, sondern auch von außerhalb wurde selten der freie Mann gesucht.

Die Defensive

Hier gilt es zu arbeiten. Wie auch schon in der Vorbereitung zeigten die Roten in der Defensive große Schwächen. Speziell unter dem Korb zeigte der zweimalige MVP der Liga John Bryant große Probleme gegen seinen agilen und athletischen Gegenspieler. Erst als Idbihi unter dem Korb zusammen mit Troutman aufräumte wurde dies sicherlich besser. Auch der letzte Einsatz war nicht vorhanden. Es wurden so genannte Loose Balls nicht hart umkämpft und am Ende wurden zudem unter dem eigenen Korb auch sehr viele Rebounds abgegeben. Hier gilt es zu arbeiten, denn schon am Sonntag gegen Bamberg wartet ein anderes Kaliber auf die Roten.

Die Statistiken
Punkte: Djedovic 17, Idbihi 16, Benzing 12, Bryant 11
Rebounds: Troutman 8, Bryant 6, Savovic 5, Idbihi 4
Assists: Schaffartzik und Benzing je 3

Es gilt hart zu arbeiten und das Teamplay sowie die Defense zu verbessern. In der Offensive gibt es auf jeden Fall genug Möglichkeiten. Speziell am Sonntag wird es interessant zu sehen, wie die Roten sich im ersten Heimspiel der Saison gegen den Meister schlagen werden.

Das wurde aus unseren Abgängen

Die BEKO BBL Saison 2012/2013 ist für unsere roten Basketballer leider inzwischen beendet, doch sollte ein Blick auf unsere Abgänge vor dieser Spielzeit keinesfalls sehen. Unser Center Darius Hall ging in die USA nach seinem Karriereende zurück. Leider ist recht wenig über sein aktuelles Tätigkeitsfeld bekannt, so dass an dieser Stelle darüber auch nicht berichtet werden kann. Doch die Spieler Doreth, Foster, Schwethelm und auch Wallace sollen hierbei einmal Erwähnung finden.

Je’Kel Foster – 7,4 Punkte und 2,8 Rebounds bei Alba Berlin

Den Anfang macht der US Amerikaner Foster. Mit einem Paukenschlag endete das Vertragsverhältnis der Bayern mit dem Shooting Guard im letzten Sommer, so dass der Spieler sich bei den Spielen gegen die ehemaligen Teamkollegen durchaus einiges an Spott seitens der Fans anhören musste. Wusste er im letzten Jahr im roten Trikot noch zu überzeugen, so hätte diese Spielzeit doch deutlich besser laufen können. Am Ende steht zwar ein DBB Pokal Sieg, jedoch auch das Ausscheiden im Playoff Viertelfinale gegen seine ehemaligen Teamkollegen. Foster machte in der Saison seine ersten Spiele in der belgischen Liga, ehe er im Frühjahr 2013 bei Alba Berlin unterschrieb. In seiner Alba Zeit überzeugte er zwar einige Male, doch bleibt unter dem Strich festzuhalten, dass der US Amerikaner sich sicherlich verzockt hat und ein schwächeres Jahr ablieferte.

Bastian Doreth – 4,4 Punkte und 1,8 Assists bei TBB Trier

Der letzte Sommer war wahrlich mit großen Ereignissen für Bastian Doreth zu sehen. Der Aufbauspieler machte sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft und wurde zugleich nach Trier ausgeliehen, um unter Henrik Rödl und mehr Spielzeit zu reifen. Auf den ersten Blick scheint der Schritt mit etwas über 18 Minuten an Spielzeit gelungen zu sein, doch gilt es festzuhalten, dass seine statistischen Werte doch hinter den Erwartungen blieben. Gerade die schlechte Wurfquote aus dem 2er Bereich von nur etwas über 30 Prozent sollte sorgen machen, was auch seine niedrige Effizienz von gerade einmal 3,2 je Spiel erklärt. Auch in Sachen Assists könnte noch mehr kommen. Unter dem Strich steht jedoch viel Spielzeit, der Klassenerhalt mit Trier und wahrscheinlich die EM Teilnahme in Slowenien. Für Doreth ein gutes Jahr. Ob es dennoch zurück geht in der nächsten Saison darf jedoch bezweifelt werden.

Philipp Schwethelm – 7,4 Punkte und 2,9 Rebounds bei Ratiopharm Ulm

Schwethelm und die Bayern passten 2011/2012 nicht zusammen, weshalb die Ausleihe nach Ulm eine gute Entscheidung war. Philipp ist sicherlich der Abgang, welcher am meisten weh tat, doch hat er seine Chance sehr gut genutzt. Gerade die hohe Spielzeit 23 Minuten im Schnitt tat im Gut, zumal der Trainer auch in der Crunch Time auf ihn vertraute. Schwethelm hat einen gewaltigen Schritt nach Vorne gemacht. Sicherlich sieht seine Punkteausbeute nicht hoch aus, doch angesichts von Bryant, Ray oder Günther kann sich dies doch sehen lassen. Seine Effektivität wurde besser und ein Schwethelm ist weitaus mehr als ein Dreierschütze geworden. Am Ende stand eine erfolgreiche EuroCup Saison und das Halbfinal Aus in den Playoffs. Auf Schwethelm in dieser Form dürfen sich die Bayern Fans auf jeden Fall freuen.

Jonathan Wallace – 11,4 Punkte und 2 Assists bei Belfius Mons-Hainaut

Wallace war zwei Jahre lang bei Bayern einer der Tragsäulen in der Offense, doch mit der Verpflichtung von Rice war seine Zeit abgelaufen. Ähnlich wie Foster wechselte er nach Belgien, wo er seine Chance wahrnahm und am Ende den Vizetitel einfahren konnte. Die durchschnittliche Punkteausbeute von 11,7 Punkten zeigt sein tolles Offensivpotential, wenngleich Wallace sich auch als Teamplayer machte. In dieser Form ist es sogar möglich, dass wir im kommenden Jahr in der Beko BBL wieder auf ihn treffen.

Von den Roten wegzugehen ist keine kluge Entscheidung. Manchmal macht dies jedoch Sinn, um sein Spiel zu verbessern. Gerade Schwethelm hat dies gezeigt und wird gestärkt nach München zurückkommen.

Eine Einladung der Bayern

Die Saison endete mit einer schmerzhaften 3:2 Niederlage nach fünf Playoff Spielen im Halbfinale gegen Bamberg. Doch auch trotz dieses Aus kann sich die Saison unserer Roten auf jeden Fall sehen lassen. Neben dem Erreichen des Halbfinals darf sicherlich der Sweep gegen Alba Berlin im Viertelfinale, wie auch das Erreichen des dritten Platzes beim BEKO BBL Top Four Turnier in Berlin als großer Erfolg angesehen werden. Noch ist keine Entscheidung gefallen, doch unsere Roten werden mit diesem sportlichen Ergebnis ohne Frage kommende Saison auch international vertreten sein.

Der FC Bayern Basketball mit seinem gesamten Mitarbeiterstab und dem Team lädt alle Fans am heutigen Samstag, den 8. Juni 2013 deshalb zur Saisonabschlussfeier ein. Das Team möchte Danke sagen, denn gerade in den ersten Spielen und mit den dort erlittenen Rückschlägen zeigte sich, dass die Fans der Roten immer hinter ihrer Mannschaft stehen und nicht nur bei Erfolg den Audi Dome füllen. Für Unterhaltung und das leibliche Wohl ist bestens gesorgt und natürlich wird auch unser Team einen Auftritt bei der Saisonabschlussfeier haben.

Los geht es um 15 Uhr und das offizielle Ende ist erst einmal um 18 Uhr angesetzt, wenngleich sicherlich eine nette Stimmung vorherrschend sein wird. Treffpunkt ist der Haupteingang am Audi Dome und dieser soll im tollen und satten Rot erstrahlen.

Hier nochmal in Kurzform:
Datum 8. Juni 2013
Treffpunkt Haupteingang Audi Dome
Dauer von 15 bis 18 Uhr

Zeigt Unterstützung für unser Team und kommt vorbei. Trikots, Schals und andere Fanartikel werden natürlich gerne gesehen, denn unser Team soll sich richtig Zuhause fühlen. Lasst uns alle gemeinsam Danke sagen für eine tolle Saison mit vielen Highlights und dem Team unsere Unterstützung nochmals zeigen!

Do or Die Zeit in Bamberg

Do or Die Zeit in der Stechert Arena zu Bamberg. Wir wünschen unserem Team des FC Bayern Basketball und allen Fans eine Menge Freude vor Ort oder vor dem TV Gerät. Nicht vergessen – Sport1 überträgt ab 20.15 Uhr Live

Einschalten und dabei sein, wenn unser Traum vom Finale in den BEKO BBL Playoffs in Erfüllung geht! Alle Zusammen! Alle für unser Team des FCB Basketball!

Am Ende kam der Einbruch

Aus Aus Aus – aber nur für Spiel 3. Am Ende stand ein deutliches 98:79 für die Brose Baskets Bamberg gegen den FC Bayern Basketball. Doch so deutlich wie es sich anhört war es nun wahrlich nicht. Die Bayern haben zur Pause ein Unentschieden gehalten und auch am Ende von Viertel 3 nur zwei Punkte zurückgelegen, so dass ein Sieg im Bereich des Möglichen lag. Doch am Ende kam der Einbruch und damit die Gewissheit, dass für die Bayern der kommende Sonntag zu einem Do or Die Game im Audi Dome gegen Bamberg wird.

Woran lag es am Ende? Die Frage zu beantworten fällt sichtlich schwer, doch fiel doch die veränderte Spielweise zum Ende des Spiels hin auf. Die Verteidigung war das ganze Spiel hindurch sehr aggressiv, jedoch fiel die Veränderung in der Offensive auf. Während in den ersten beiden Spielen sehr aggressiv und schnell abgeschlossen wurde, wurde zum Ende hin das Spiel langsamer gemacht. Offensichtlich konnte sich Bamberg gut darauf einstellen, denn die Bayern konnten im letzten Viertel gerade einmal 6 Punkte erzielen und keine richtige Offensive darstellen und spielen. Wieso diese Umstellung kam ist schwer zu sagen? Fans und Experten waren sich aber einig, dass es ein Schlüssel war, denn offene Würfe oder einfache Punkte konnten nicht gemacht werden.

Doch daran lag es nicht allein. Nachdem die Würfe nicht fallen wollten wurden der Ball gut erobert und Halperin war auf dem Weg zum Korb, vergab jedoch hierbei den leichten Korbleger. Danach schien es, als gar nichts mehr ginge. Wenn man als objektiver Betrachter so möchte, so war dies nicht nur auffällig, sondern vielmehr der Wendepunkt zum Untergehen in Bamberg.

Wie geht es nun weiter? Natürlich muss am Sonntag Zuhause gegen Bamberg gewonnen! Eigentlich gleich wie, denn nur der Sieg zählt. Interessant wird jedoch werden, ob diese Niederlage einen Knacks verursacht hat und wie vor allen Dingen Gavel in den Griff zu bekommen ist. In Spiel Eins noch auf Bamberger Seite fehlend hat er in Spiel 2 und 3 jeweils überragend gespielt und seine Mannschaft zum Sieg geführt. Ihn aus dem Spiel zu nehmen ist wichtig, wenngleich die Trefferquote bei unseren Bayern deutlich besser werden muss. Das Publikum wird hinter seinem Team stehen – und genau dies kann ein Spiel 5 in Bamberg bringen!

Also auf geht’s! Wir sind nicht so weit gekommen, um jetzt aufzugeben! Lasst uns die Bamberger aus der Halle werfen und ihnen zeigen was ein Haken ist.

Hier noch das Video zu Spiel 3:

Die vierte Auswärtsniederlage in Folge

Zum zweiten Mal binnen einer Woche hatte es der FC Bayern München Basketball am gestrigen Abend mit den Artland Dragons zu tun. Doch diesmal konnte nicht wie in Berlin im Kampf um Rang Drei ein Sieg eingefahren werden, sondern mit der 70:66 Niederlage setzte es für die Roten Riesen bereits die vierte Auswärtsniederlage in Folge. Eigentlich könnte der Fan meinen dies wäre nicht dramatisch, doch die Auswärtsbilanz von nun 6 Siegen und 8 Niederlagen sollte im Hinblick auf die Playoffs zu denken geben, zumal ein Platz unter den ersten Vier aufgrund dieser Niederlagen inzwischen schwer erreichbar ist, wenn denn die Nachholspiele der Konkurrenz eingerechnet werden. Doch woran liegt dies genau?

Das Spiel am gestrigen Samstag bei den Artland Dragons war dabei sinnbildlich für die letzten Wochen. Die Bayern begannen gut und gewannen das erste Viertel, wenngleich die Viertel 2 und 3 mit unerklärlichen Schwächephasen gespickt waren, welche einen hohen Rückstand mit sich brachten und ein letztes gutes Viertel somit nicht ausreichend werden ließen für einen Sieg bei den Drachen. Einzig und Alleine auf das Handicap von Roberts und das Fehlen von Troutman zu verweisen wäre der falsche Ansatz, denn schon in den Wochen zuvor gab es diese ernüchternde Tendenz, welche oftmals an die letzte Saison und die Schwierigkeiten bei Auswärtsspielen hindeuteten.

Obgleich in Yotam Halperin im gestrigen Spiel ein Lichtblick war konnte die Mannschaft niemals durchgängig eine Ausstrahlung aufweisen, dass ein Sieg möglich wäre. Ernüchternd war dabei sicherlich die sehr schlechte Wurfquote von nur 37,1 Prozent, wenngleich besonders 4 von 20 Dreierversuchen und somit eine 20 prozentige Wurfquote von Downtown überaus weh taten. Doch im Vergleich zu Artland fiel noch etwas anderes sehr auf. Während die Dragons ein Mannschaftsspiel zeigten und 22 Assists auflegten war dies auf Bayernseite eher nicht der Fall. Nur 11 Assists und gerade zum Ende hin viele Einzelaktionen zeigten, dass doch der rote Faden im Spiel der Bayern noch etwas fehlen. Gestern kam zudem hinzu, dass gerade viele Chancen nach einem guten Offensivrebound ungenutzt blieben, weshalb Artland sich im Spielverlauf absetzen konnte.

Ohne Frage gilt es keine Panik aufkommen zu lassen, doch die Bilanz von 6-4 Siegen in den letzten 10 Spielen sollte zur Vorsicht mahnen. Es gilt den Schalter umzulegen und vor allen Dingen wieder als Team zu agieren, denn wie ein solches erfolgreich sein kann hatte Alba Berlin gerade im Top Four Turnier letzte Woche gezeigt. Keine Frage, gegen die Dragons darf verloren werden, doch gilt es nun den Schalter für die kommenden Spiele umzulegen und wieder als aggressive Einheit aufzutreten, welche von der ersten bis zur letzten Minute vollen Einsatz zeigt. Auf geht’s Jungs! Ihr könnt das!

Zum Abschluss noch einige Stats

Beste Korbjäger: Benzing 14, Rice 13 und Halperin 12
Beste Rebounder: Homan 8, Jagla 5, Benzing 4
Beste Assistgeber: Hamann 5, Halperin 3

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Diese Niederlage war so unnötig

Die Fussballer hatten es vorgemacht und Werder Bremen aus den Schuhen gespielt, so hatten die Bayern Basketballer beim Auswärtsspiel gegen die Eisbären Bremerhaven in Bremen die Chance das zweite Nord Süd Duell am gestrigen Samstag für den Süden zu entscheiden. Eine sehr gute erste Halbzeit ließ eigentlich alle Fans und Spieler von einem weiteren Bayern Sieg träumen, doch wurde der Rote Faden am Ende doch sehr deutlich verloren. Während die ersten beiden Viertel mit 26:23 und 24:19 gewonnen wurden ging nach der Halbzeit nichts mehr. 20:16 und 12:6 waren die Viertelergebnisse nach der Pause für Bremerhaven, so dass am Ende ein 74:72 Sieg für die Norddeutschen stand. Verdient? Leider ja, denn die Bayern haben es sich am Ende doch selbst kaputt gemacht.

In den ersten beiden Vierteln war das Bayern Spiel zu sehen. Schnell nach Vorne, offene Würfe suchen und treffen und zugleich gute Defense spielen. Während die Verteidigung auch in den Vierteln 3 und 4 noch stand ging jedoch in der Offensive nichts mehr. Freie Würfe wurden zum Teil verweigert und leider fiel der ansonsten mit 6 Assists auffallende Rice wieder in sein Raster zurück, indem er zu oft alleine spielen wollte. Auffallend war jedoch auch, dass sowohl von Außen wie unter dem Korb nichts ging bei den Bayern und die Wurfquoten drastisch nach Unten gingen. Das Highlight des Tages war jedoch der letzte Spieltag. Rund 7 Sekunden vor Schluss kamen die Bayern nochmals in Ballbesitz, doch anstatt eine Auszeit zu nehmen oder aber einen guten Wurf zu gestalten schnappte sich Rice den Ball und zog gegen die Langen Bremerhavener zum Korb, wo sein Drang jedoch abrupt gestoppt wurde. Der letzte Wurf von Troutman wenige Zehntelsekunden vor Schluss verfehlte sein Ziel und somit war die Niederlage besiegelt.

Doch die Niederlage kann an Zahlen festgemacht werden. Nur 53,8 Prozent von der Freiwurflinie waren schlecht. Doch nicht nur Homan versagte von dieser, sondern auch viele andere gestandene Spieler. Während die Quote von der Dreierlinie mit 50 Prozent gut war, waren jedoch die Würfe aus der Mitteldistanz mit nur 27,3 Prozent an Quote einfach zu schlecht. Was bleibt als Fazit? Gut begonnen aber schlecht zu Ende gespielt. Der Wurf war gestern nicht da und leider reichte ein gut aufgelegter Troutman alleine nicht zum Sieg für die Bayern. Mund Abwischen und nach Vorne sehen, denn am 3.3. kommt es im Audi Dome zum bayerischen Derby gegen die Brose Baskets. Im Kampf um Tabellenplatz Zwei tat die gestrige Niederlage jedoch dennoch sehr Weh…

Hier noch die Wurfquoten:
50 Prozent aus der Nahdistanz, 27,3 Prozent aus der Mitteldistanz, 50 Prozent von der Dreierlinie wie 53,8 Prozent von der Freiwurflinie
Die Scorer der Bayern:
Troutman 20, Benzing 13, Homan 10
Die Effektivsten Spieler:
Troutman 22, Benzing 12, Homan 20

Und HIER geht’s zu den offiziellen Statistiken der BEKO BBL

Stimmung sichert den Erfolg

Eigentlich war alles angerichtet im Heimspiel gegen die Fraport Skyliners, doch irgendwie schienen die Bayern Profis zu Beginn einen gebrauchten Tag erwischt zu haben. Rice und Thomas fehlten, doch ging während der ersten drei Viertel fast nichts auf Münchener Seite. Die ersten drei Viertel gingen unter dem Strich gerechtfertigt an die Frankfurter, wenngleich ein furioser Endspurt und ein Viertel-Ergebnis von 32:13 im letzten Viertel noch den 79:72 Heimsieg der Bayern Basketball mit sich brachte.

Was war los? Lag es an den fehlenden Spielern? An den Schiedsrichtern? Die Schiedsrichter wurden zwar offenbar auf dem Parkplatz vor dem Audi Dome rekrutiert, jedoch pfiffen die Unparteiischen auf beiden Seiten für Fans und Teams in einem nicht nachvollziehbaren Stil, so dass doch objektiv die eigene Leistung Schuld am Rückstand nach drei Vierteln war. Der Einsatz stimmte, doch während das Spiel unter dem Korb für Punkte sorgte, konnte bis in das letzte Viertel nur ein Dreier von Robin Benzing sein Ziel finden.

Viertel Vier – und alles wird Gut. So lässt sich das Spiel zusammenfassen. Angeführt von Thomas Killian und einem ausflippenden und tobenden Audi Dome begann das Team der Roten Riesen Feuer zu fangen und endlich zwei bis drei Gänge zuzulegen. Die Treffer fielen nun und angeführt von Steffen Hamann, der immer wieder erfolgreich Mitspieler fand und zum Korb zog, waren es am Ende Troutman und Benzing, die den Sieg mit ihren Punkten sicherten. Zum Ende hin hatte sich auch Trainer Svetislav Pesic wieder beruhigt, denn kurz vor der Pause stand er aufgrund der Schiedsrichter kurz vor dem Rauswurf aus der Halle.

Das Fazit kann nur Lauten Mund abputzen und weiter so. Der Sieg war eminent wichtig für den Kampf um die besten Playoff Plätze und auch vor dem DBB Pokal Spiel in Bamberg tat es sicherlich dem Selbstvertrauen sehr gut. Was noch hängen bleibt ist ein großer Wunsch! Liebe BEKO BBL – Schickt doch mal Schiedsrichter, welche nicht zum ersten Mal im Spiel einen Basketball zu sehen bekommen. Anders sind nämlich die teils seltsamen Pfiffe und die andauernd unterschiedlichen Auffassungen der drei Unparteiischen keinesfalls zu erklären.

Die Matchwinner der Bayern:
Troutman 26 Punkte und 9 Rebounds, Hamann 13 Punkte 8 Assists und 6 Rebounds, Benzing 13 Punkte, Homan 16 Punkte

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Fotos und Bilder rund um das Spiel: KLICK

Sieg in Braunschweig – Auf zur nächsten Siegesserie!

Die Vorzeichen vor dem Auswärtsspiel bei den New Yorker Phantoms Braunschweig waren für die Roten Riesen wahrlich nicht sehr gut, jedoch konnte am Ende ein souveräner 75:70 Auswärtssieg eingefahren werden, welcher sogleich der Startschuss einer neuen Siegesserie markieren soll. Was am Ende ein wenig eng klingt war jedoch nur während des dritten Viertels ernsthaft in Gefahr, denn dieses konnten die wie ausgewechselt aufspielenden Braunschweiger mit 27:16 für sich entscheiden, wenngleich die anderen drei Viertel klar zu Gunsten der Bayern ausgingen.

Ohne Trainer Guru Svetislav Pesic, Flügelspieler Brandon Thomas und Stat-Player Tyrese Rice ging es nach Braunschweig und so konnten sich Mitspieler und Fans einmal mehr auf Nadjfeji freuen, welcher in den meisten anderen Partien aufgrund der geltenden Ausländerregel der BEKO BBL zum Zusehen verdammt ist. Das der Alte Mann es noch drauf hat bewies er mit 7 Punkten sehr gut, wenngleich seine Übersicht dem Bayern Spiel sehr gut tat. Doch auch Kapitän Steffen Hamann erwischte einen bärenstarken Tag und konnte am Ende 4 Assists, 4 Rebounds und 18 Punkte für sich verbuchen. Was sich in den letzten Spielen bereits andeutete setzte sich auch diesmal fort, denn Leidenschaft und Aggressivität wurden ins Spiel gebracht, während Hamann den Lenker und Denker auf dem Feld gab und zudem immer wieder punkten konnte. Ebenfalls überzeugend waren Benzing und Roberts, wenngleich auch Halperin viel für das Spiel auf den kleinen Positionen brachte.

Der Sieg zeigt – die Bayern sind Reif für die nächsten Schritte. Auch personelle Ausfällen können kompensiert werden und neben dem schnellen Spiel ist auch das etwas gedrosselte Tempo mit beinharter Verteidigung weiterhin ein Spiel, welches die Bayern nur allzu gut verstehen. Ein verdienter Sieg – auf geht’s zur neuen Bayern Siegesserie!

Die Bayern Scorer:
Hamann 18, Benzing 13, Roberts 10, Halperin 8, Jagla und Nadjfeji je 7, Homan und Troutman je 6, Greene 0, Valerien (nicht gespielt)

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Die Hinrunden Bilanz – Teil Drei: Die Forwards

Die Leistungen der Bayern Spieler waren durchaus schwankend, so dass dies mit Sicherheit auch in der Hinrundenbilanz der Forwards zum Tragen kommen wird. Von Benzing bis Valerien wurden insgesamt sechs Spieler auf der 3 und 4 eingesetzt, welche diese Position auch von Bayern offiziell zugestanden bekommen haben. Die Klasse ist sehr groß, doch darf angemerkt werden, dass beim Ein oder Anderen durchaus noch etwas Luft nach Oben in seiner Leistung ist. Natürlich seit ihr wieder eingeladen die Leistungen der Spieler zu diskutieren und Euch Eure eigene Meinung zu bilden.

Robin Benzing – 8,8 Punkte, 3,2 Rebounds und 0,6 Assists pro Spiel

Gibt es einen großen Gewinner durch den Trainerwechsel hin zu Svetislav Pesic, so muss der deutsche Nationalspieler hierfür genannt werden. Die Zahlen von Benzing werden sicherlich auf den ersten Blick etwas überraschen, denn immerhin trumpft dieser in den letzten Spielen doch sehr auf. Seine Effektivität von 7,5 und seine Wurfquote von 37,3 Prozent zeigt jedoch sehr deutlich, dass seine Saison in zwei Teilen gesehen werden muss. Was in den ersten Spielen nicht gelang klappt jetzt spielend, denn Robin hat seine Treffsicherheit und auch seine Reboundfähigkeiten wieder gefunden. Spielt er so weiter ist er sicherlich ein sehr wichtiger Bestandteil der Bayern Mannschaft.

Bayern-Basketballer.de Wertung: 3 von 5 Basketbällen – Ginge es alleine nach den Eindrücken seit dem Trainerwechsel, so hätte Robin sich 4 von 5 Bällen verdient. Seine Leistung bis dahin war jedoch nur 1 bis 2 Bälle wert, so dass dieses Gesamturteil besticht. Aktuell wird es ihm sicherlich nicht gerecht, doch sollte die gesamte Hinrunde bilanziert werden.

Jan-Hendrik Jagla – 7,2 Punkte, 3,6 Rebounds und 0,8 Assists pro Spiel

Auch Jagla hat wie sein Nationalmannschaftskollege Benzing stark vom Trainerwechsel profitiert. Er tritt deutlich selbstbewußter auf, wenngleich seine Statistiken und Leistungen noch nicht seinem Talent entsprechend. Sein Wurf ist mit 41 Prozent an Quote gut, jedoch schwankt er in seinen Leistungen noch zu sehr. Jagla kann dabei getrost als das schlampige Genie der Bayern Basketballer bezeichnet werden, denn sehr gute Spiele und Szenen wechseln sich immer wieder mit einfachen Fehlern ab. Unter dem Strich bleibt jedoch eine solide Leistung und ein klarer Trend nach Oben.

Bayern-Basketballer.de Wertung: 3 von 5 Basketbällen – Jagla’s Aufwärtstrend hat ihm gerade noch 3 von 5 Basketbällen beschert. Wir als Fans wünschen uns noch mehr fantastische Momente wie bei seinem Buzzer Beater in Würzburg. Zudem ist seine 3er Quote mit 41,9 Prozent wirklich überragend für einen großen Mann.

Aleksandar Nadjfeji – 4 Punkte und 2 Rebounds pro Spiel

In diesem Jahr ist der Joker im Bayern Spiel der letzten Saison aufgrund der Ausländerregel erst einmal auf dem Parkett gestanden. Sehr schade, denn seine Bewegungen und Moves sind einfach eine Augenweide, zumal sein Einsatz und Teamspiel aller Ehren Wert ist. Hoffentlich darf Aleks in dieser Saison noch öfter auf dem Parkett im Audi Dome und auch Auswärts stehen.

Bayern-Basketballer.de Wertung: keine Wertung möglich bei nur einem Einsatz

Lawrence Roberts – 7,3 Punkte, 6,6 Rebounds und 0,9 Assists pro Spiel

Der US Amerikaner mit Kämpferherz kommt auf eine Effektivität von 9,1 pro Spiel. Beeindruckend an seinem Spiel ist, wie er in der Offense wie Defense die Rebounds einsammelt und zudem als Punktesammler ebenfalls in Erscheinung tritt. Aufgeben ist nicht seine Sache, doch für uns Fans ist am Schönsten, wenn er zu einen seiner krachenden Dunkings ansetzt, welche regelmäßig in den Spielen vorkommen. Er sollte sich ruhig Offensiv noch etwas mehr zutrauen.

Bayern-Basketballer.de Wertung: 4 von 5 Basketbällen – ein toller Kämpfer unter den Bretter und dazu noch mit einem guten Instinkt ausgestattet wann er selbst den Abschluss suchen darf. Fällt zudem durch sein Teamspiel auf und kann durchaus noch eine Steigerung im Saisonverlauf bringen. Dennoch schon jetzt knappe 4 von 5 Bällen in der Wertung. Sicherlich ein Volltreffer unter den Neuzugängen.

Brandon Thomas – 8,8 Punkte, 2,2 Rebounds und 1,3 Assists pro Spiel

Der Neuzugang beim FC Bayern Basketball. Seine Werte mit einer Effektivität von 8,8 sehen auf den ersten Blick nicht danach aus, doch konnte der von den Artland Dragons nach München gekommene Forward als solcher wie auch als Shooting Guard bereits tolle Spiele abliefern. Beeindruckend ist neben seinem Sprungvermögen auch seine Wurfquote von 49,6 Prozent, wobei er diese Gefährlichkeit noch häufiger entschlossen ausspielen muss. Einsatz, Kampf und Wille sind ebenfalls bei Thomas vorhanden, welche in München angekommen ist.

Bayern-Basketballer.de Wertung: 4 von 5 Basketbällen – hier darf es keinen Zweifel über die Bewertung geben. Der TOP Neuzugang der Bayern in diesem Jahr, der immer seinen Einsatz abruft und Leidenschaft auf das Parkett bringt.

Malo Valerien – 1 Rebound pro Spiel

Ein junger und hoffnungsvoller deutscher Forward. Kommt regelmäßig in der zweiten Mannschaft zum Einsatz und konnte in Bayreuth bereits bei einem Spiel auf dem Parkett stehen. Sehr gute Ansätze, welche ihn sicherlich in die BEKO BBL führen werden.

Bayern-Basketballer.de Wertung: keine Bewertung möglich. Nur ein Spiel sollte nicht als Grundlage einer Hinrundenbilanz verwendet werden. Wir sind jedoch sicher bald mehr von Malo zu hören!

Wie seht ihr die Leistungen der Forwards? Stimmt ihr dieser Wertung zu oder nicht?