Licht und Schatten bei der Generalprobe

Es war natürlich wieder eine harte Nuss, dieses Pre-Season-Game des FC Bayern gegen Panathinaikos Athen. Letztlich gab es eine 77:83 (35:39)-Niederlage, die verdient war. Aber es gab auch positive Lichtblicke für den Saisonstart am Mittwoch (16.30 Uhr) gegen Oldenburg.
Die Griechen waren die gesamte Spieldauer vorne und zeitweise drohten sie den Bayern gewaltig zu enteilen. Die Gastgeber wiederum zeigten einen großen Kampfgeist und hielten so lange den Abstand bei meistens knapp zehn Punkten, was im Basketball ja schnell aufholbar ist. Am Ende war die europäische Spitzenmannschaft dann aber schlicht und einfach eine Nummer zu groß.
Auf Bayernseite war bei dem Debüt des neuen Headcoaches Yannis Christopoulos zu sehen, dass er schneller nach vorne spi
elen möchte. Das Offensivspiel bekommt unter ihm mehr Gewicht. Auch waren manche Zuschauer überrascht, dass Center-Talent Bogdan Radoslavjevic direkt im ersten Viertel aufs Feld durfte. Nicht zuletzt wegen seines Monsterdunks zeigte der junge Mann, dass er in der Vorbereitung einen Leistungssprung gemacht hat.
Allerdings waren 15 leichte Ballverluste zu viel, um in der europäischen Spitzenklasse etwas zu gewinnen. Besonders schlimm war eine Szene, als alle 30 Sekunden auf den Einwurf warteten. Als es dann losging, flog der Ball über den ganzen Court und ein Grieche legte den Ball ganz alleine in den Korb. Diese Situation hatte etwas von Kreisliga. In solchen Momenten zeigt sich, dass noch einiges an Arbeit auf das Team wartet.
Dennoch bleibt festzuhalten, dass unsere Bayern gerüstet sind. Es wird Zeit, dass es losgeht. Wir freuen uns auf Oldenburg.

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